Liebe Schwestern und Brüder,
die Fastnacht kommt nun endlich wieder.
Fastnachtspredigt (13./14.02.2021)
14.02.2021 |
Eine Predigt, mal wieder gedichtet –
dazu fühl ich mich nahezu verpflichtet.
Ich will es wagen
und heute was zu Corona sagen.
Die Lesung aus dem Buch Levitikus heute
ist schwere Kost, liebe Leute.
Was galt bei Aaron und Mose in jener Zeit,
scheint auch wieder aktuell für heut‘.
Es geht darum, sich selbst zu schützen;
guter Wille allein scheint nichts zu nützen.
Der Aussatz ist‘s, der die Menschheit damals bedroht,
heute ist’s Corona; die bereitet uns größte Not.
„Gott, warum lässt du das zu?“ -
Diese Frage bringt viele aus der Ruh.
Die Welt behüten und gestalten,
dabei muss der Mensch selbständig walten
Diese Aufgabe hat Gott uns gegeben
und entsprechend sollen wir leben.
und entsprechend sollen wir leben.
Dass die Menschheit hier oft genug versagt,
das ist kein Geheimnis – und dann plagt
man sich von einer Katastrophe zur nächsten -
und meint, jetzt schlägt die letzte Stund‘.
Dann kommt der Ruf nach Gott:
„Mach’s wieder gut – und wenn’s geht, recht flott!“
„Mach’s wieder gut – und wenn’s geht, recht flott!“
Doch Gott sieht zu und weist uns an,
dass wir uns schützen, so gut jede und jeder kann.
dass wir uns schützen, so gut jede und jeder kann.
Ein Gesundheitsamt muss her!
Sonst ist diese Aufgabe viel zu schwer.
Sonst ist diese Aufgabe viel zu schwer.
Zur Zeit des Mose der Priester es war,
der prüfte, wer in Quarantäne musste gar.
Heute werden unsere Virologen
dafür in die Verantwortung gezogen.
„Wer krank ist, soll abgesondert wohnen“ – liebe Leute,
das ist die Botschaft damals wie heute.
das ist die Botschaft damals wie heute.
Und noch was Nettes lässt sich finden,
auch das will ich Euch verkünden.
Schaut mich an! – wie meine Frisur so mies.
„Das Kopfhaar ungekämmt!“- so die Weisung hieß.
Und noch eins drauf: „Man soll den Bart verhüllen.“
Die Maske lässt uns diese Pflicht erfüllen.
Nehmt’s nicht gar so schwer und verzaget nicht!
Die Pandemie ist nicht das jüngste Gericht.
Und noch ein Lichtblick ist zu seh’n,
wenn wir zum heutigen Evangelium geh’n:
Jesus ist’s. Er zeigt uns Gottes Willen,
den er gekommen ist, zu erfüllen.
Obwohl des Menschen Auftrag bleibt,
ER dem Leidenden sein Mitleid zeigt.
So dürfen wir in jeder Angst und Not
uns mit unsrer Bitte wenden an den großen Gott.
ER wird uns trösten und uns heilen,
wenn wir Not und Elend mit ihm teilen.
Das ist mein Glaube – in Gottes Namen -
vertrau auf Gott und bitt ihn. Amen.
vertrau auf Gott und bitt ihn. Amen.
